Leichte Sprache mit KI.

Ein Dienst für Ihre Einrichtung, damit Texte ankommen, ohne dass die Arbeit Sie auffrisst. Die KI erstellt den Entwurf nach dem Regelwerk, ein Mensch prüft ihn und gibt ihn frei.

Worum es geht

Mehr Menschen verstehen, was Sie ihnen sagen wollen.

In Ihrer Einrichtung wird täglich geschrieben: ein Aushang im Flur, ein Brief an die Bewohnerinnen und Bewohner, die Hausordnung, die Einladung zum Sommerfest. Vieles davon muss in Leichter Sprache vorliegen, damit die Menschen, mit denen und für die Sie arbeiten, es wirklich verstehen.

Bisher ist das Handarbeit. Jemand setzt sich hin, überträgt Satz für Satz, prüft jedes Wort. Das kostet Zeit, die woanders fehlt, und externe Büros kosten Geld, das knapp ist.

Hier setzt der Dienst an: Die KI erstellt den ersten Entwurf nach dem Regelwerk der Leichten Sprache. Ein Mensch prüft ihn und gibt ihn frei. Die mühsame erste Übertragung verschwindet, die Verantwortung bleibt bei Ihnen. Das ist gelebte Teilhabe, und es passt zu dem Menschenbild, aus dem Ihre Arbeit kommt.

Zum Ansehen

So verändert sich ein Text.

Wählen Sie ein Beispiel. Links der Originaltext, rechts die Fassung in Leichter Sprache.

Vorher
Leichte Sprache

Feste Beispiele zur Veranschaulichung. Im echten Dienst überträgt die KI Ihre eigenen Texte, und ein Mensch gibt sie frei. Die Beispiele sind frei erfunden.

Oder probieren Sie es mit einem eigenen Text: Der Konverter ist online — drei Übertragungen kostenlos, ohne Konto. Konverter ausprobieren →

Warum jetzt

Barrierefreiheit ist kein Kann mehr.

Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) gilt seit Juni 2025, die Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0) verlangt für öffentliche Stellen seit Längerem barrierefreie Informationen. Leichte Sprache ist ein Kernbestandteil davon.

Das ist kein Grund zur Sorge, sondern Rückenwind. Vieles, was Einrichtungen wie Ihre aus Überzeugung ohnehin tun, wird damit auch rechtlich zur Erwartung. Wer jetzt einen ruhigen, verlässlichen Weg findet, Texte in Leichte Sprache zu bringen, erfüllt nicht nur eine Vorschrift, sondern nimmt seinen eigenen Auftrag ernst.

Der Ablauf

Vier Schritte. Der Mensch steht am Anfang und am Ende.

  1. Text herein, ganz einfach.Sie legen Ihren Text in einer sicheren Web-Ablage ab: Datei hinziehen, fertig. Kein Konto, kein Passwort. Die Übertragung ist verschlüsselt, anders als eine normale Mail. Aushänge auf Papier gehen per Handy-Foto.
  2. KI-Entwurf nach Regelwerk.Das System überträgt den Text in Leichte oder Einfache Sprache: kurze Sätze, ein Gedanke je Satz, schwere Wörter erklärt, lange Wörter getrennt.
  3. Menschliche Prüfung und Freigabe.Eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter liest den Entwurf und gibt ihn frei, mit einem Klick. Wo möglich, prüfen Menschen aus der Zielgruppe mit.
  4. Fertiger Text.Sauber formatiert, zum Aushängen, Versenden, Drucken.

Warum der Mensch in der Schleife bleibt: Es geht um Qualität, um Haftung und um Würde. Eine Maschine liefert einen guten Entwurf, aber sie kennt nicht den einen Bewohner, für den ein Wort zu hart klingt. Es gibt keinen vollautomatischen Versand. Die KI nimmt die Mühe ab, nicht die Verantwortung.

Datenschutz

Der Teil, den wir sehr ernst nehmen.

Texte aus einer Sozialeinrichtung sind selten harmlos. In einem Brief, einem Förderplan, einer Aktennotiz stehen schnell Angaben über einen einzelnen Menschen, nicht selten besondere Kategorien nach Artikel 9 DSGVO, etwa zur Gesundheit. Daraus ziehen wir eine klare Grenze, statt sie zu umschreiben.

Was in den Online-Dienst gehört: die allgemeinen Texte Ihres Hauses. Aushänge, Hausordnungen, Einladungen, Konzepte, Website-Inhalte. Auch dann, wenn Namen und Durchwahlen Ihrer Mitarbeitenden darin vorkommen.

Was nicht: alles über einzelne betreute Menschen. Persönliche Anschreiben, Bescheide, Förder-, Hilfe- und Betreuungspläne, Angaben zu Gesundheit, Diagnose oder Betreuung.

Das ist keine Empfehlung, sondern eine Grenze, die das Werkzeug selbst zieht: Erkennt die Vorprüfung solche Angaben, nimmt der Online-Dienst den Text nicht an. Es gibt keinen Knopf, mit dem man das wegklickt. Nicht weil die Technik es nicht könnte, sondern weil diese Texte Ihr Haus nicht verlassen sollten.

Für alles, was innerhalb dieser Grenze liegt, ist Datenschutz kein Kleingedrucktes, sondern Teil der Bauweise:

  • Europäisches Sprachmodell. Wir arbeiten mit Mistral aus Paris statt mit einem US-Anbieter. Die Daten bleiben im europäischen Rechtsraum.
  • Personendaten werden maskiert. Bevor ein Text zum Sprachmodell geht, ersetzt der Dienst klar erkennbare Angaben wie Namen mit Anrede, E-Mail, Telefonnummer, IBAN oder Geburtsdatum durch Platzhalter und setzt sie erst in den fertigen Entwurf wieder ein. Eine Pseudonymisierung nach Art. 25 DSGVO. Sie ist ein Sicherheitsnetz für das Versehen, kein Freibrief: Sie erlaubt nicht, was oben ausgeschlossen ist.
  • Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO, der regelt, was mit Ihren Daten geschieht und was nicht.
  • Keine Nutzung zum Training. Ihre Texte trainieren kein Modell.
  • Nachweis ohne Mitlesen. Dass die Vorprüfung gegriffen hat, protokollieren wir für Art. 5 Abs. 2 DSGVO. Ohne Textinhalte, ohne die gefundenen Angaben. Ein Nachweis, der selbst sammelt, was er fernhalten soll, wäre keiner.
  • Datenminimierung und Löschkonzept. Klare Fristen, nichts bleibt länger liegen als nötig.
  • Baustein für Ihr Verarbeitungsverzeichnis (Art. 30 DSGVO), fertig zum Einfügen.

Und die Texte jenseits der Grenze? Dafür gibt es die Variante bei Ihnen im Haus: dieselbe Software, aber auf einem Gerät in Ihrer Einrichtung, ohne Internet. Der Text verlässt Ihr Haus nicht, wir bekommen ihn nie zu sehen, und es entsteht keine Auftragsverarbeitung, weil niemand außer Ihnen die Daten verarbeitet. Diese Stufe kostet mehr, weil das Gerät dafür gebaut sein muss. Sie ist der einzige Weg, auf dem wir persönliche Texte anfassen. Wie ernst wir Datenschutz bei laufenden Anlagen nehmen, können Sie an unserem öffentlichen Projekt steiner|GA nachsehen.

Alle Preise sind Orientierungswerte (zzgl. USt.) und werden für Ihre Einrichtung konkret abgestimmt. Gemeinnützige Träger erhalten transparent 10 % Nachlass.

0 · Pilot

Der Einstieg ohne Risiko

Ein kostenloses Orientierungsgespräch, dann ein kleiner Testlauf mit ein bis zwei allgemeinen Texten aus Ihrem Haus, etwa einem Aushang oder einer Einladung. Sie sehen am eigenen Material, was die KI leistet und wo der Mensch eingreift.

Kostenloses Gespräch · kleiner Testlaufam eigenen Material Ihrer Einrichtung

B · Eigenes Werkzeug

Self-Service mit Begleitung

Sie bekommen das Werkzeug ins eigene Haus und ein geschultes Team. anthro|ki richtet ein, schult, begleitet. In der lokalen Variante läuft das Sprachmodell auf einem Gerät bei Ihnen, ohne Internet. Das ist der Weg für Texte über einzelne betreute Menschen, die der Online-Dienst bewusst nicht annimmt.

individuell, auf Anfrageje nach Umfang und Begleitung

Warum anthro|ki

Aus dem Umfeld, nicht von außen.

Es gibt Anbieter, die Texte in Leichte Sprache bringen. Es gibt Anbieter, die KI verkaufen. Was selten zusammenkommt, ist beides, getragen von einem Verständnis für Ihr Haus.

Lennart Vocke ist im Waldorf-Umfeld aufgewachsen und hat jahrelang als Mediendesigner in einer anthroposophischen Einrichtung der Behindertenhilfe gearbeitet, und als Gärtner mit Menschen mit Behinderung. Die Teilhabe, von der dieses Angebot spricht, ist kein Schlagwort. Und die KI-Kompetenz steht öffentlich: Mit steiner|GA läuft ein datenschutzkonformes KI-Projekt im echten Betrieb.

Probieren Sie es aus.

Sie müssen sich heute noch nicht entscheiden. Wir vereinbaren ein kostenloses Erstgespräch, 20 bis 30 Minuten. Wenn es passt, machen wir einen kleinen Pilot mit ein bis zwei allgemeinen Texten aus Ihrem Haus.

Orientierungsgespräch vereinbaren