Sie & ich.

anthro|ki begleitet zuerst anthroposophische Einrichtungen. Wer jedoch eine menschenzentrierte Haltung zur Technik teilt, ohne aus diesem Umfeld zu kommen, ist ausdrücklich ebenso willkommen.

Sie

Erst der Mensch, dann das Werkzeug.

Einrichtungen der Behindertenhilfe, biodynamische Höfe, Waldorfschulen und andere Bildungseinrichtungen, anthroposophische Kindergärten, Praxen anthroposophischer Medizin und Therapie. So unterschiedlich diese Orte im Alltag sind, eine Frage stellt sich überall in ähnlicher Form: Wie lässt sich KI einsetzen, ohne den Menschen, um den es geht, aus dem Mittelpunkt zu drängen?

Diese Frage ist nicht zuerst eine technische, sondern eine nach dem Wesen der Einrichtung. Was ist ihr Auftrag, und wo kann ein digitales Werkzeug diesem Auftrag dienen, statt ihn zu überformen? Aus dieser Reihenfolge, erst der Impuls und dann das Werkzeug, entstehen Lösungen, die im Alltag tragen.

Auf den folgenden fünf Feldern liegt die meiste eigene Erfahrung. Sie sind kein abgeschlossener Katalog, sondern die Orte, an denen ich am genauesten weiß, wovon ich spreche.

01 · Behindertenhilfe

Einrichtungen der Behindertenhilfe

Camphill-Gemeinschaften, Lebensgemeinschaften, heilpädagogische Häuser. Hier liegt die längste eigene Erfahrung. Ich kenne den Rhythmus der Konferenzen, die heilpädagogische Begegnung und die Werkstattarbeit aus rund zwei Jahrzehnten als Mediendesigner und in der Landschaftspflege. Der Bedarf ist konkret: Aushänge in Leichter Sprache, Pflegedokumentation, Bildbeschreibungen für Bewohner mit Sehbehinderung, Biografiearbeit. anthro|ki richtet diese Anwendungen so ein, dass sensible Daten den Hof nicht verlassen. Lokal gehostete Modelle statt Cloud-Lösungen sind hier keine Kür, sondern Bedingung.

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02 · Demeter

Demeter-Gärtnereien und -Landwirtschaften

Biodynamische Höfe, deren Skepsis gegenüber Konzern-Technik gut begründet ist und ernst genommen wird. anthro|ki arbeitet dort, wo Werkzeuge den Hoforganismus tatsächlich entlasten: bei der Direktvermarktung über Hofbrief, Etiketten und Hofladen-Schilder, bei der Pflanzendiagnose anhand eines Fotos vom befallenen Blatt, bei der Demeter-Rückverfolgbarkeit. Ein eigenes Anliegen ist die Wissensbewahrung. Was erfahrene Gärtner über Jahrzehnte aufgebaut haben, lässt sich strukturieren und durchsuchbar machen, bevor sie in Rente gehen.

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03 · Waldorfschulen

Waldorfschulen und andere Bildungseinrichtungen

Schulen, die in Sachen Medienpädagogik bewusst restriktiv sind, und das mit gutem Grund. Als ehemaliger Waldorfschüler kenne ich diese Haltung aus eigenem Erleben. anthro|ki arbeitet deshalb dort, wo KI den Klassenraum nicht betritt: in der Vorbereitung der Lehrkräfte, in der Entlastung der Verwaltung, in der Öffentlichkeitsarbeit und in der Oberstufe als Lerngegenstand der Medienkunde. Die Grenze ist klar: KI als Werkzeug für Kinder unter 14 ist kein Thema, das anthro|ki in eine Schule trägt.

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04 · Kindergärten

Anthroposophische Kindergärten

Hier ist der Gestaltungsraum bewusst klein. Die Kinder dürfen die Technik gar nicht spüren. Alles, was anthro|ki anbietet, bleibt im Bereich der Erwachsenen: Verwaltung, Anmeldungen, Beitragswesen, Eltern-Kommunikation, Beobachtungsdokumentation für Entwicklungsgespräche, das Aktuell-Halten von Konzeption und QM-Unterlagen. Das ist eine kurze Liste, und sie soll kurz bleiben. Wer mehr verspricht, hat den Auftrag eines Waldorf-Kindergartens nicht verstanden.

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05 · Therapeuten

Heileurythmie, Ärzte und Therapeuten

Praxen, in denen Anamnese und Beziehungsarbeit das eigentliche Werkzeug sind. anthro|ki tritt hier in den Hintergrund: Anamnese-Notizen werden lokal strukturiert, ohne dass Patientendaten den Rechner verlassen. Die Heilmittelübersichten von Weleda und Wala lassen sich durchsuchbar zusammenführen. Aufklärungstexte für Patientinnen und Patienten entstehen schneller und in verständlicher Sprache. Die Begegnung zwischen Therapeut und Patient bleibt unberührt, und genau das ist der Punkt.

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Die zweite Tür

Diese fünf Felder sind der Kern, aber nicht die ganze Geschichte. Die Haltung hinter anthro|ki, KI vom Menschen her zu denken und nicht von der Technik, ist nicht an die Anthroposophie gebunden. Wenn Sie eine Sozialeinrichtung führen, einen werteorientierten Betrieb, einen Bildungs- oder Gesundheitsträger, und KI nicht aus Begeisterung, sondern aus Verantwortung angehen wollen, dann finden Sie hier dieselbe Sorgfalt vor, auch ohne anthroposophischen Hintergrund.

Die anthroposophischen Einrichtungen bleiben der Schwerpunkt meiner Arbeit. Diese zweite Tür verschiebt ihn nicht, sie öffnet ihn nur für jene, deren Werte anschlussfähig sind. Wenn Sie sich darin wiederfinden, sprechen wir am besten direkt.

So viel zu Ihnen. Damit Sie einschätzen können, wer das alles begleitet und aus welcher Erfahrung heraus, hier noch ein Wort zu mir.

Lennart Vocke, Gründer von anthro|ki

Insider-Erfahrung trifft fundierte KI-Kompetenz.

Ich bin Lennart Vocke, staatlich geprüfter Mediendesigner (2005) und Demeter-Gemüsegärtner (2008), mit rund 20 Jahren Erfahrung in einer anthroposophischen Einrichtung der Behindertenhilfe. Dort habe ich die gesamte Außenkommunikation gestaltet und gleichzeitig in der Landschaftspflege mit Menschen mit Behinderung gearbeitet. Das Technische und das Lebendige als zwei Pole desselben Berufslebens.

Mit den heutigen KI-Werkzeugen arbeite ich seit Jahren im Alltag. Den fachlichen Tiefgang dazu habe ich mir mit der abgeschlossenen Weiterbildung zum KI-Manager geholt: eine strukturierte Methode, um Anwendungsfälle nach ihrem Wertbeitrag und ihrer Umsetzbarkeit zu ordnen und daraus eine belastbare Roadmap abzuleiten, statt KI wahllos irgendwo einzustreuen. Aus dieser Doppel-Perspektive ist anthro|ki entstanden.

Wie sich diese Haltung in meiner Arbeit zeigt →

Werdegang

Wie ich hierhergekommen bin

Mein Berufsweg läuft seit rund 20 Jahren an zwei Orten parallel: gestalterisch im Büro und gärtnerisch in der Natur. 2005 habe ich den Abschluss als staatlich geprüfter Mediendesigner gemacht, Fachrichtung Grafik Design. Drei Jahre später kam der Demeter-Gemüsegärtner dazu, Abschluss 2008. Das klingt nach einem Umweg. Für mich war es das Gegenteil: eine Schulung an zwei Polen, die mehr miteinander zu tun haben, als man auf den ersten Blick denkt.

Der eine Pol ist das Lebendige: Pflanzen, Witterung, Rhythmen, die langsame Beziehungsarbeit mit Menschen mit Behinderung in der Landschaftspflege. Der andere Pol ist das Technische: Werkzeuge, Gestaltung, digitales Handwerk, der Computer als Arbeitsgerät, das mich seit dem ersten Tag im Mediendesign begleitet, von der Adobe-Suite über Web-Technologien bis zu den Content-Management-Systemen, in denen anthroposophische Einrichtungen heute ihre Außenkommunikation pflegen.

Den größten Teil dieser Jahre habe ich in einer anthroposophischen Einrichtung der Behindertenhilfe verbracht. Als Mediendesigner verantwortlich für alles, was die Einrichtung nach außen trägt: Flyer, Kalender, Magazine, Broschüren, Messeauftritte, Wegeleitsysteme, Online-Shop, Homepage, Social Media. Gleichzeitig im Garten und in der Landschaftspflege mit Menschen mit Behinderung. Beides war Tagesgeschäft, beides war Beziehungsarbeit.

Wenn Sie aus einer anthroposophischen Einrichtung kommen, brauche ich Ihnen die Kultur nicht zu erklären. Ich bin in ihr aufgewachsen. Waldorfkindergarten, Waldorfschule, zwanzig Jahre Berufsleben in einer anthroposophischen Einrichtung der Behindertenhilfe: Das ist kein Hintergrundwissen, das ich mir angelesen habe.

Warum jetzt KI

Warum jetzt KI

Die digitalen Werkzeuge gehören für mich seit Jahren zum Handwerk. ChatGPT, Claude und ihre Verwandten waren in der täglichen Mediendesign-Arbeit längst alltäglich, lange bevor das Wort KI in Konferenzen fiel. Was sich jetzt ändert, ist nicht meine Vertrautheit mit diesen Werkzeugen, sondern die Tiefe der Auseinandersetzung. Mit der abgeschlossenen Weiterbildung zum KI-Manager bin ich vom Anwender zum Fachmann geworden. Ich kenne jetzt den Weg, auf dem sich KI planvoll in eine Organisation einführen lässt: vom nüchtern bestimmten Reifegrad über die Priorisierung der lohnendsten Anwendungsfälle bis zu klaren Prüfpunkten, an denen ein Vorhaben auch gestoppt werden darf.

Der Antrieb dafür ist eine Frage, die mich seit längerer Zeit beschäftigt: Was tut KI mit dem Menschen, der sie nutzt? Nicht zuerst, was sie ihm nützt. Das ist eine andere Frage, und sie führt zu anderen Antworten. Wer sie nicht stellt, überlässt das Feld einer Technik, die den Menschen formt, statt umgekehrt. Genau das ist, was die Anthroposophie zu Recht kritisch sieht.

Mir wurde klar: Hier braucht es jemanden, der beides kennt. Das anthroposophische Umfeld von innen, und KI nicht nur als Schlagwort, sondern fundiert. So ist der Impuls für anthro|ki entstanden.

Digitales Abzeichen: KI-Manager (IHK), ausgestellt vom IHK-Zentrum für Weiterbildung Heilbronn
Zertifizierter KI-Manager (IHK)

Das Zertifikat bestätigt die Fachkunde zur KI-Kompetenz im Sinne von Artikel 4 EU AI Act. Verifizieren →

Haltung

Wofür anthro|ki steht

Die seltene Doppel-Perspektive, Insider im anthroposophischen Umfeld und fundierte KI-Kompetenz, ist nicht nur ein hübsches Etikett. Sie ist der Grund, warum es anthro|ki überhaupt gibt. Eine externe IT-Beratung kann Ihnen sagen, welches Tool das beste Preis-Leistungs-Verhältnis hat. Sie wird Ihnen nicht sagen können, ob ein bestimmter Einsatz von KI dem Menschenbild Ihrer Einrichtung widerspricht, weil sie dieses Menschenbild nicht teilt.

Ich nehme die Skepsis ernst, der KI in anthroposophischen Kreisen begegnet. Sie ist meistens nicht naiv, sondern gut begründet. Und sie ist der bessere Ausgangspunkt für eine durchdachte Implementierung als blinde Begeisterung. Was ich anbiete, ist keine Verkaufsveranstaltung für Werkzeuge. Es ist eine Begleitung, die fragt: Wo passt KI zum Wesen Ihrer Einrichtung, und wo gerade nicht?

Versprechen

Was Sie von mir erwarten können

Klarheit statt Hype. Konkrete, im Alltag tragfähige Vorschläge statt Buzzword-Folien. Ehrlichkeit, wenn KI an einer bestimmten Stelle nicht das richtige Werkzeug ist. Und einen Gesprächspartner, der die Sprache Ihrer Einrichtung spricht, ohne dass Sie ihm jeden Begriff übersetzen müssen.

Auch in der Bildsprache: anthro|ki kommt ohne KI-generierte Motive aus. Die Fotografien dieser Marke entstehen aus jahrelanger eigener Foto-Praxis, an echten Orten, mit echten Menschen.

Wenn Sie für sich oder Ihre Einrichtung herausfinden möchten, ob und wie KI sinnvoll Platz finden könnte, schreiben Sie mir. Ein erstes Gespräch ist kostenlos und unverbindlich, zwanzig bis dreißig Minuten, in denen wir gemeinsam schauen, ob ein nächster Schritt überhaupt zu Ihrer Situation passt.

— Lennart Vocke

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